Eva Ritz

Eva bei:

Mein Name ist Eva und ich bin Teil des Teams Energiewende bei der 100% erneuerbar Stiftung. Für mich ist es wichtig ein für alle mal Klarheit über die Energiewende und andere nachhaltige Themen zu schaffen. Ich will allen beweisen, dass es ganz einfach ist durch kleine Veränderungen einen nachhaltigen Lebensstil zu führen. Momentan studiere ich im Master Betriebswirtschaftslehre – hört sich nicht direkt an als hätte ich viel mit Nachhaltigkeit zu tun, oder?! Ich hoffe ich kann euch vom Gegenteil überzeugen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Nachhaltigkeit bedeutet für mich, verantwortlich mit unseren Ressourcen umzugehen und sich ganzheitlich und zukunftsorientiert Gedanken zu machen, wie unser Tun und Handeln sich auf andere auswirkt. Für mich ist es wichtig, dabei auch an zukünftige Generationen zu denken – damit uns dieser eine Planet in Zukunft zum Leben reicht.

Welche Rolle spielt Energiewende in deinem Alltag?

Seitdem ich bei meinem Studium in Dublin gesehen habe, wie energieineffizient die Häuser dort gebaut sind, habe ich mich durchaus mit der Energiewende befasst. Zuhause in meiner WG achte ich eher auf Kleinigkeiten, wodurch man Energie und Wasser sparen kann. Oft schlage ich meinen Mitbewohnern einfach ein paar Veränderungen vor, z.B. ein Wechsel zu Ökostrom.

Was ist für dich die größte Herausforderung nachhaltig zu leben?

Meine größte Herausforderung in meinem nachhaltigen Leben ist tatsächlich manchmal mein eigener Kopf. Obwohl ich mich so viel mit Nachhaltigkeit beschäftigt habe, treffe ich doch ab und zu Entscheidungen, die nicht wirklich zukunftsorientiert sind. Das beste Beispiel: Billigflüge. In unserer Welt und vor allem in meiner Generation ist es so normal schnell in ein anderes Land zu fliegen. Ich habe mir vorgenommen auf solche Flüge zu verzichten – aber das fällt mir persönlich extrem schwer.

Wie sieht deine Welt von morgen aus?

Ich hoffe in unsere Welt von morgen, gibt es keinen so ausgeprägten Kapitalismus mehr, der nur auf kurzfristigen Erfolg und Eigennutzen basiert. Unsere Welt besteht dann aus Smart Cities mit effizienten modernen Gebäuden, Mehrgenerationenhäusern und einem ganz anderen Mobilitätskonzept – definitiv ohne Autos. Was damit einhergeht: Dass unsere Menschheit alle Kulturen respektiert und wir uns viel stärker mit unserer Erde identifizieren – so dass wir hoffentlich nicht in ein paar Jahren auf den Mars aussiedeln müssen.